Swertia perennis


Moorenzian - Sumpfenzian



retina
Die Verreibung fand am 26.08.2011 statt

Die Substanz: Der Sumpfenzian auch Tarant, Moorenzian, Blauer Sumpfstern oder Blauer Tarant genannt, gehört zur Familie der Enziangewächse (Gentianaceae) (Wikipedia)

Die Pflanze wurde um die Mittagszeit ausgegraben.
Verwendet wurde für die Potenzierung: Blatt, Blüte, Knospe, Wurzel.

Auf den Fotos erschien die Pflanze vergrößert,
aber sie ist zart und zierlich und sehr aufgerichtet und erhaben.
Die frischen Pflanzenteile werden zu 124 mg abgewogen und mit 6,2g Milchzucker verrieben.

Der Geschmack des Blattes: bitter!
DD: zum gelben Enzian, der total mächtig ist, der ist total bitter, daraus wird Schnaps gebrannt.

Der Habitus der Pflanze ist etwas ähnlich zum gelben Enzian, aber der Moorenzian ist viel zarter, auch die Wurzeln, die Blüte zart. In den Alpen gibt es nur diese eine Art im Moor.

Verreibung C 1

Ganz weich und zart zum Verreiben. Moor ist weich und schmatzig.
Nach den Steinen kam erst das Moor. Moor ist die Verbindung zwischen Wasser und Erde, die fruchtbarste Zone - viele Symbionten, alles Moor ist mit Fäulnis verbunden, viele Mikroorganismen leben dort, sie zersetzen alles sofort, oft auf faulige, schwefelige Art.
Geruch der Verreibung: feucht, moorig, pflanzlich.
Im Moor kann der Mensch nicht leben, es muss entwässert, trocken gelegt werden.
Moor ist die Gegend von Amphibien: Fröschen, Schlangen, Lurchen und Insekten. Dies sind die Tiere, die sich gut regenerieren können (wenn man dem Molch ein Stück abhaut, dann wächst das nach).
Das Moor ist der kreative Punkt der Erde.
Im Wasser sind nur die Wasserlebewesen; auf der Erde, auf dem Land ist Trockenheit, das Moor ist die Verbindung zwischen den beiden Energien.
Das Dachauer Moor ist unheimlich, mit diesem eigenen Geruch, dieser Moder.
Diese Pflanzen sorgen für ein sauberes Klima, die Pflanze steht unter Naturschutz.
Wir haben weniger Moore, weil wir das Land gewinnen wollen.
Im Moor besteht ein feuchtes Klima:
Das ruft Gelenkschmerzen, Arthrose und Rheuma hervor.
Die Feuchtigkeit des Meeres ist für den Menschen gesund –
aber die Feuchtigkeit des Moores nicht.
Im Moor wohnen die Geister, dort ist das Unheimliche, wo man sich nicht hintraut, die Schatten im Nebel, die die Phantasie zu Geistern macht.
Geister, Kobolde, Feen gehören zum Moor.
Naturgeister: Eine symbolische Übertragung unserer Bewusstseinsphantasie.
Die Pflanze ist Einzelgänger, aufrecht, aber oberhalb an der Spitze die totale Familienpflanze,
Pflanze hat mehrere Bereiche mit mehreren Blüten, wie wenn mehrere Familien zusammensitzen, wie wenn das viele Familien wären.
Eine Familie ist eine geschlossene Einheit, so lange sie zusammenhält, hat sie eine Stärke, aber die Mitglieder sind abhängig. sie müssen zusammen leben, sich zusammen aushalten.
Die Blüten sind eine Schönheit in Form von Doppelsternchen mit 5 lilafarbenen Blütenblättern.
Wie wenn aus den Blütenblättern eine filigrane zarte Fee heraussteigt.
Ganz faszinierend ist diese Schönheit, Zartheit, ganz mädchenhaft, verführerisch, als ob Insekten die Pflanze gerne mögen, sie lockt die Insekten.

Bitterstoffe ziehen Insekten an, weil sie immunstärkend sind.
Bitterstoffe regen über verschiedene Reflexe das Magen-Darm-Leber-System an, Enzyme werden ausgeschieden und damit wird das Immunsystem gestärkt.
Die Farbe der Blüte: lila getüpfelt, ein zartes Lila - fast lila-rosa Mischung.
Ein spitzer Docht steht in der Mitte, wie ein eigenes Wesen, es erinnert ein wenig an Insekten, an Spinnenbeinchen, diese spitze Dolde in der Mitte, sternenartig, so offen.
Die geschlossenen Blüten sehen wie Kelche aus, das erinnert fast an ein Ufo mit Spinnenbeinchen.
Die Pflanze hat eine sehr starke Formgebung: spitze Blätter, dann dieser Knoten.

Da ist eine gewisse Erotik, aber nur wenn Du genau hinschaust. Sonst ist es wie ein Unkraut, es ist nicht auffallend, die Schönheit geht erst auf wenn man genau hinschaut.
Da ist eine gewisse Parallelität der kleinen Stengelchen am Hauptstengel.

5 Blütenblätter, die Fünf ist eine heidnische Zahl; die Hälfte von 10; das Pentagramm, ein Freimaurer-Zeichen
Im Faust: Das Schutzzeichen ist das Pentagramm

Eine Pflanze, die Allegorien und mystische Gedanken hervorbringt.
Modergeruch taucht auf wie in einem feuchtem Keller.

C 2 Verreibung

Die Schulter brennt, sehr warm, rechts.
Das Gefühl ist weich, liebevoll, angenehm.
In der Mitte die Spitze ist männlich, die Blüte sehr weiblich.
Animus und Anima, Gegensätze, die Vereinigung der Gegensätze.
Die Logen, die Geheimbünde „Das Geheimnis der weißen Loge“

Das ist eine Zauberpflanze, mit viel Trauer.
Tränen, Trauer, Weisheit, sie wirkt stark.

Die Nase ist bisschen zu, in den Nebenhöhlen ist die Trauer.
Die Blüte sprüht eine unheimliche Schönheit, der Stern sprüht nach außen, er strahlt vor Schönheit. Der Geruch verändert sich. Es löst sich, geht ganz schnell raus.
Lässt sich nicht mehr ein mit der Welt, geht raus aus der Welt.
Ein Mönch lässt sich nicht mehr mit der Realität ein, er entsagt der monetären Seite, der Wirklichkeit dieser Welt.
Der Mönch hat nicht das Recht, Vorbild zu sein, er lässt sich nicht mit dem Leben ein.
Die Pflanze haftet nicht, sie ist total glatt, beim Verreiben
Es geht um Achtsamkeit, ohne Achtsamkeit kannst du die Pflanze nicht sehen.
Sie ist so still, total verfeinert. Sie strahlt eine hohe Einsamkeitsstufe aus, sie will keinen Kontakt mit Menschen.

Diese Trauer ist bodenlos, hat keine Festigkeit, keine Realität, keinen Realitätsbezug, ich versinke in der Trauer.
Inneres Seufzen. Die Trauer bleibt stehen, die Trauer steht aufrecht im Moor.
Sie hat einen sehr stabilen, langen, Stengel, sie vibriert.
Resilienz als Eigenschaft lässt Trauer an sich abprallen und verarbeiten.
Resilienz = innere Widerstandsfähigkeit.

Pflanzen enthalten Saponine, dadurch gleitet alles ab, ganz leicht gleitet alles ab.
Die Pflanze vibriert bei der Verreibung mit, ist ganz elastisch. Die Pflanze kann so elastisch mitfedern im Stengel, kann ausgleichen, das ist „sich nicht wirklich einlassen“.

Was ist mit Rhythmusstörungen, das Herz ist nicht im Takt, im Rhythmus?

Wenn  bestimmte Dinge nicht beendet werden, werden sie doch durch den Tod beendet.
Stille, sehr ruhig, nicht gestresst, nach innen gezogen, in sich zurückgezogen.
Wie in Trance, der Blattknoten hat etwas Gebendes.
Die Pflanze schweigt, Menschen die schweigen können, sind zurückgezogen, können nicht nach außen tragen.
Sie ist keine Egopflanze, obwohl sie so aufrecht dasteht.
Sie steht unter Artenschutz und wurde in einem Sack versteckt, das ist das Geheimnisvolle.
Die Einweihung, das Pentagramm, die Logen, alles kann pervertieren in dieser Welt.
Ist eine Loge wahr, echt, oder ist sie Show, Ego?

Die Pflanze zieht nach innen, geht nicht nach außen.
Was sind das für Menschen, die sich zurückziehen?
Sind es Idealisten, oder Trauernde, Verletzte, Enttäuschte?
Es sind Menschen, die sich nicht wirklich einlassen mit der Welt, die nicht anhaften an der Welt, aber jenseits einer Bewertung oder Beurteilung.

Brennen in den Augen.
Es gleitet alles an ihr ab, Saponine, waschaktive Substanzen, brauchen sie auch im Moor, als Schutz.
Die Pflanze lebt ein Einzelleben, ganz oben gibt es eine Verbindung in den Blüten, sind rausgezogen aus dieser Welt.
Sie haben oben mehr Überblick, du kuckst nur so runter auf die Welt, der Mönch schaut in sich hinein.
Findet er mehr, wenn er in sich hineinschaut?
Er sucht nicht, er ist abgehoben von der Welt.
Wenn einer nicht sucht,  dann ist er, er ist!
Du kannst nur sein.
Hier ist die Stille nicht durch Meditieren zu erreichen, sie ist schon da, die Stille.
Sternenkundige, jemand der über die geistigen Hintergründe Bescheid weiß, Eingeweihte halt.
Da ist ganz viel Ordnung - der Orden.

C 3 - Verreibung

Jetzt haftet die Substanz mehr am Mörser.
Nebenhöhlenbeschwerden
Hustenreiz im Hals
Streckt die Zunge raus.
Im Geheimen verborgen (okkult)
Es wäre schön, wenn die Pflanze weiter leben kann.
Es ist ein Stern, der zeigt etwas an, so wie er den Weisen die Richtung zeigt.
Aber er ist verborgen, nicht sichtbar, normal geht man an der Pflanze vorbei, sieht sie nicht.
Wir sehen viele Dinge nicht, weil wir nicht die Aufmerksamkeit haben.
Aber der Stern lockt; er will anlocken.

5 = 2  und 3, was für eine Bedeutung hat hier die Numerologie?
2 der Dualismus (Licht und Schatten)
3 die göttliche Trinität

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