Lithium carbonicum


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Lithium-Präparationen
Medizin für die manisch-depressive Psychose von heute! Homöopathisches Heilmittel für Erkrankungen von morgen?

Hahnemann weist in § 110 des Organon auf die Vergiftungsgeschichten hin "...man ahnete nicht, daß diese Geschichten von Arzneikrankheiten dereinst die ersten Anfangsgründe der wahren, reinen Arzneistoff-Lehre abgeben würden..." Die alten Meister der Homöopathie in den vergangenen Jahrhunderten wußten noch nichts von dem Einsatz dieser Substanzen in der Medizin der heutigen Zeit.

Welche Belastung steht uns bevor? Werden die folgenden Generationen der Homöopathen häufiger Lithium-Präparationen verschreiben müssen? Wie zeigt sich diese Arzneikrankheit? Gibt uns eine homöopathische Prüfung von heute mehr Aufschluß über die Substanz Lithium carbonicum? Gibt es Übereinstimmungen der Prüfungen von früher mit der homöopathischen Prüfung von heute?

Die hier vorliegende Studie zeigt die Ergebnisse einer durchgeführten homöopathischen Prüfung, die im Rahmen des Unterrichts der "schule der homöopathie" in Gauting im Schuljahr 1994/1995 stattfand.

Nach § 111 des Organon versuchen wir bei der homöopathischen Prüfung herauszufinden, was "jeder Stoff nach seiner Eigenthümlichkeit" an zuverlässigen Symptomen zu erzeugen fähig ist. Was sind die sich aus der vorliegenden homöopathischen Prüfung ergebenden "besonderen, ungemeinen, eigenheitlich sich auszeichnenden (charakteristischen) Zeichen" nach § 154 des Organon?

In der Studie ist eine Zusammenfassung der Symptome als Arbeitshypothese erstellt worden, mit der versucht wird, die Themen dieser neuen Prüfung in einen Zusammenhang zu bringen und - wenn möglich - mit den Symptomen der Prüfungen alter Quellen, die aus dem Repertorium entnommen wurden, zu vergleichen. Bei manchen Symptomen wird auch auf die Pharmakologie und Toxikologie verwiesen.

2000 Verlag Müller & Steinicke, München
ISBN 3-87569-175-x



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