Wage es, Dich Deines Verstandes zu bedienen!

„Wage es, Dich Deines Verstandes zu bedienen!"
Der rote Faden zum homöopathischen Heilmittel


Naturundheilen

In den letzten Jahren wurden große Schritte zurWeiterentwicklung der Homöopathie getan. Traf der Homöopath früher die Wahl fürdas richtige homöopathische Mittel nach einer ausführlichen Repertorisationaller vorhandenen Symptome des Patienten, so geht es jetzt - vor allem seit derGründung der Bombay-Schule von Dr. Sankaran - zusätzlich darum, entlang derEmpfindungen des Patienten den roten Faden zu erkennen, der zum Zentrum desProblems und somit zum richtigen Mittel führt.

NATUR & HEILEN sprach mitAnne Schadde, die seit Jahren die Sankaran-Methode in ihrer Praxis fürKlassische Homöopathie anwendet, über das Gespür, das erforderlich ist, um denPatienten in das Reich seiner inneren Energie zu führen.

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Aus Kents Vorlesungen "Zur Theorie der Homöopathie" über Arzneimittelprüfungen

Kent

Aus Kents Vorlesungen  "Zur Theorie der Homöopathie" über Arzneimittelprüfungen.
§3 ..."Sieht der Arzt deutlich ein, was an den Arzneien, das ist an jeder Arznei insbesondere, das Heilende ist (Kenntnis der Arzneikräfte)"...
§ 20 "Diese im inneren Wesen der Arznei verborgene, geistartige Kraft, Menschenbefinden umzuändern und daher Krankheiten zu heilen, ist an sich auf keine Weise mit bloßer Verstandes-Anstrengung erkennbar; bloß durch ihre Äußerungen beim Einwirken auf das Befinden des Menschen, läßt sie sich in der Erfahrung und zwar deutlich wahrnehmen."
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Ozon - Zusammenfassung - Hyopthese

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Was sind C- und D-Potenzen?

Die D- Potenzen gibt es schon seit Hahnemanns Zeiten. Ein Arzt, der nicht exakt Hahnemanns Linie folgte, Dr. Vehsemeier, schlug sie 1836 vor. Hahnemann hat diese nicht autorisiert.

Sie werden im Mengenverhältnis 1:10 potenziert, also 1 Teil der Ausgangssubstanz mit 9 Teilen Alkohol verdünnt und danach mit 10 kräftigen Schüttelschlägen (nach Hahnemann sollte der Schlagweg 70-80 cm betragen) potenziert.
Eine Verreibung hat nach HAB bis zur D4 zu erfolgen.Lesen Sie mehr...

Die Anamnese-Methode nach Rajan Sankaran

Mareen Muckenheim im Interview mit Anne Schadde


Rajan-Anne

Foto: Anne Schadde mit Rajan Sankaran

Was hat es mit der neuen Technik von Rajan Sankaran auf sich?

Der neue Weg, den Sankaran heute aufzeigt, ist das schrittweise Vorangehen in der Anamnese, da anhand der verschiedenen Ebenen der Erkrankung* der Weg bedeutend klarer geworden ist, den wir gehen können. Wir können heute besser erkennen, auf welcher Ebene die Verschreibung erfolgen sollte. Es handelt sich aber nicht nur um eine "Technik", Rajan Sankaran hat die Homöopathie bereichert durch sein fortwährendes kreatives Weiterentwickeln seiner Ideen. Er bleibt nicht stehen, sondern geht nach Hahnemanns Vorbild konstant weiter in der eigenen Entwicklung und der Entwicklung der Homöopathie. Denn nach wie vor ist es in jedem einzelnen Fall wichtig, herauszufinden: was ist das zu Heilende im Patienten. Und nichts anderes als dieses zeigt uns Sankaran mit dem was er uns lehrt: "vorurteilslos" die Schilderungen des Patienten zu hören und seine Beschwerden in einen Gesamtzusammenhang zu bringen. (er sagt heute von "lokal" zu "global"). Das ist das eigentliche Kunstwerk. Denn Homöopathie ist eine HeilKUNST, wie im Organon immer wieder erwähnt. Daher kann es nicht eine Regel geben, sondern wir brauchen ein gutes Handwerkzeug und die Fähigkeit, mit dem was der Patient erzählt, wertfrei umzugehen.

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