Seit vielen Jahren sind mir Geschichten, Gedichte, Bilder, Weisheiten aus aller Welt von großer Wichtigkeit für das Verständnis der menschlichen Entwicklung. 
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Der Geist der Homöopathie ist der Geist im Leben!

In der Homöopathie arbeiten wir mit dem geistigen Menschen. Wir haben energetische Mittel zur Verfügung, die wir nach dem Ähnlichkeitsgesetz (similia similibus curentur) auswählen. Die Mittel helfen dem Patienten, in seiner Entwicklung weiter zu kommen, heiler zu werden, das Leben kann sich verändern. Was sich im Menschen verändert, verändert sich damit auch in der Welt.
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Thomas von Aquin

„In höherem Maße ist der Körper im Geist enthalten als der Geist im Körper.“

Körper - Seele - Geist
Seele = Echo der Welt in mir = erleiden = passiv
Geist = selbst zu entscheiden = gestalten = aktiv

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Der Leitfaden meiner Praxisführung aus dem Buch „Der Alltag als Übung“ von Karlfried Graf Dürckheim:

„Ein Mensch, der wirklich auf dem ‚Weg‘ ist und in Weltnot gerät, sucht nicht immer den, der ihm Zuflucht und Trost gibt und ihn befähigt, als der ‚alte‘ zu ‚überstehen‘. Er sucht vielmehr den, der ihm unerbittlich und treu hilft, sich zu wagen, eine Not auszuhalten und das Leiden als ‚Furt zum anderen Ufer‘ mit Tapferkeit zu durchschreiten. 
Nur in dem Maße, als der Mensch sich wieder der Vernichtung aussetzt, kann das Unverzichtbare ins Innere treten. Das ist auch die Würde des Kühnen.“

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Die Geschichte vom 18. Kamel

Die alte Geschichte wurde von mir ein wenig verändert: 
"Ein Wesir hatte 3 Söhne. Nach seinem Tod vermachte er seinen 3 Söhnen seine 17 Kamele mit folgendem Testament: Der Älteste möge die Hälfte der Kamele erhalten; der mittlere Sohn ein Drittel der Kamele und der Jüngste ein Neuntel der Kamele. Die Söhne fragten alle Mathematiker des Landes, keiner konnte das Problem lösen. Da es keine Antwort gab, fragten sie einen Weisen.
Was ist die Antwort eines Weisen, d.h. die Antwort der Weisheit? Ich weiss es auch nicht!! (Denn Wissen kann Tore verschliessen und Nichtwissen und Fragen haben öffnet Tore, die vorher verschlossen waren). Ein Weiser handelt. Daher sagte der Weise: ich besitze ein einziges Kamel und das gebe ich euch hinzu, dann könnt ihr teilen.
Dadurch (= durch das weise Handeln) kam zu den 17 Kamelen ein 18. Kamel hinzu und nun konnten sie teilen: der älteste Bruder bekam die Hälfte von 18, also neun Kamele; der mittlere Bruder bekam ein Drittel von 18 , also sechs Kamele; der jüngste Bruder ein Neuntel von 18, also zwei Kamele. Nun addierten sie: 9 plus 6 plus 2 = 17 und sie konnten dem Weisen sein 18. Kamel zurückgeben.
In dieser Geschichte wird das 18. Kamel nur benötigt, um die Teilung vorzunehmen, d.h. es steht nur dabei, es gehörte nie dazu.  Ich bezeichne das homöopathische Mittel als „das 18. Kamel". Es wird gebraucht, um einen Schritt weiterzugehen im Leben, ein Stück heiler zu werden, es dient der „Wiederherstellung der Gesundheit" (nach § 2 Hahnemanns Organon) und ist damit ein Werkzeug für den Heilungsweg des kranken Menschen.