Anne Schadde Blog

Prozess und System der Sankaran-Methode

Goethe’s Worte: „Nie kommt man so weit wie dann, wenn man nicht weiß, wohin man geht.“

Prozess und System der Sankaran-Methode

Anne Schadde im Gespräch mit Dr. Rajan Sankaran

Sankaran hat in den vergangenen Jahren eine weitere wichtige Entwicklung für die Homöopathie gebracht und damit die Ideen Hahnemanns konsequent  weiter entwickelt.

Das wichtigste Handwerkzeug ist die Fähigkeit zur Beobachtung und Wahrnehmung. Dies erfordert ein Umdenkenbereits bei der Erhebung der Anamnese. So hat sich mit dem Aufsuchen der Empfindung, des Lebendigen, gezeigt, dass eine veränderte Fragetechnik erforderlich ist, die erlernt werden muss und erlernt werden kann.

Weiter benötigen wir dazu auch ein neues Verständnis unserer Materia Medica, eine Landkarte der Mittelgruppen, um altes kognitives Wissen mit der Empfindung, der Energie zusammenzufügen.

Man muss es tun und selbst erfahren, um diesen neuen Weg gehen zu können. Dazu gehört Übung und Reflektion dessen, was man tut. Das wollen wir in einem Zyklus von einzelnen Unterrichtstagen erarbeiten, so dass man in der Zwischenzeit in der eigenen Praxis diese neue Methode anwenden kann. Auch für die Probleme, die in der Praxis mit der neuen Methode auftauchen, soll Raum an diesen Unterrichtstagen sein, damit wir gemeinsam die Arbeit mit der Homöopathie lebendig erhalten können.

Eine alte Weisheit sagt: ‚Der Lehrer und der Lernende erschaffen gemeinsam dieLehre’. Machen wir uns also auf den Weg!

Rajan Sankaran: "A great dancer can show great dancing, but you cannot learn how to dance by watching a dance once in a while. Likewise, seminars cannot replace an on-going course of study that will give you a rigorous education in depth of this method."

Beginn der Fortbildung in der Chiron-Schule, Berlin am 12.12.2009 

 



[1] Sankaran,Rajan, Das andere Lied, 2009